Mehr über uns

CoopCreation - Erschaffe bewusst (d)eine kooperative Wirklichkeit - ist eine AG des QuantenInstitut Internationale WissenschaftsCooperation. Sie ist besonders auf die Erforschung und Entwicklung von Methoden ausgerichtet, die unser Leben in allen Bereichen - besonders in Cooperationen - müheloser, effektiver, erfüllender und freudvoller gestalten helfen. CoopCreation geht etwa von folgenden "Coop-Stufen" aus: Coop-1.0 = "lockere" Kooperation / Coop-2.0 = "formalisierte" Kooperation (z.B. Genossenschaft, Verein) / Coop-3.0 = Beginn der systematischen Gestaltung und Entfaltung der WirKraft / Coop-4.0 = MatrixCoop - Berücksichtigung angewandter Quantenphysik und systematischer Optimierung der WirKraft-Potenziale, Coop-5.0 = MasterCoop - Überschreiten der Stufe der "Linearität" (Wir erkennen, als WER wir wirklich kooperieren können) Wir nennen das auch "BeCoop" - Sei die Cooperation .... CoopCreation integriert - je nach Voraussetzungen der Mitwirkenden - die neuesten Erkenntisse der Neurowissenschaften, der Quantenphysik und der Bewusstseinsforschung.

QuantenInstitut ist ein Projekt der QuantLife-Gesellschaft e.V.

28.6.20

Genossenschaft gründen – Genossenschaft „createn“, worin liegt der Unterschied?

 

 


CoopCreation befähigt zunächst alle (wahrscheinlichen) Mitwirkenden, ihre „Souveränität“ zu erkennen und zu wissen, dass diese auch im Rahmen einer Coop-Gründung (z.B. Genossenschaft) - und auch danach - erhalten bleiben muss. …

Nur dann lassen sich die zu erwartenden Entwicklungspotenziale - für das Unternehmen und zugleich alle Teilnehmer – optimal realisieren. …

 

Frage:

Worin liegt der Unterschied zwischen „eine Genossenschaft gründen“ oder „eine Genossenschaft createn!?

Fragestellung:  Lehramts-Studentin

Antwort:

Wer etwas „gründet“ hat eine „Geschäftsidee“. Das Ziel ist, mittels dieser „Idee“ gemeinsam ein „synchronisiertes“ Ziel zu erreichen. …

Wer Gruppen kennt – in welcher Form auch immer – kennt auch so etwas wie „geheime Vorbehalte“. Das ist – vereinfacht ausgedrückt - der Unterschied zwischen dem „Gedachten“ und dem „Gesagten“. Schon diesen Unterschied zu erkennen und damit intelligent umzugehen, wäre Rechtfertigung genug für eine Art „CoopCoaching“. …

Um nicht missverstanden zu werden, es geht nicht um „Gleichklang“ beim Denken, es geht eher um dessen Bewusstwerdung. …

Aber dies ist nur ein Teil von „Creation“, denn damit haben wir zwar „Erfolgs-Barrieren“ sozusagen minimiert, jedoch noch keine wirklichen „Coop-Vorteile“ geschaffen. …

Diese entstehen erst, wenn wir beginnen zu erkennen, dass wirklich effektivere „Werkzeuge“ inzwischen zur Verfügung stehen, um – mit wesentlich weniger „Energieaufwand“ - ein wesentlich höherer „Energieertrag“ zu erzielen ist. ….

Natürlich werden wir auch die Kenntnisse des „Gesetz der Anziehung“ (Law of Attraction), und Methoden der „Quantenphysik“ nutzen. .

Wirklich effektiv wird es jedoch erst, wenn der „Creation-Prozess“ auch über diese Methoden hinausgeht. …

Es geht um den „Einsatz“ besonders effektiver „Energie-Transformation“, der Umwandlung von Absicht in „Realität“. …

Wir werden darauf noch später näher eingehen.

   

Bewusstseins-Wandel und Kooperativer Wandel

sind die Gestalter der Zukunft  

Wer seinen Körper kennt, weiß wie „Cooperative Intelligenz (CI) funktioniert …

 

 

Hinweis der Redaktion:

Zur verbesserten Lesbarkeit sind die Fragen ggf. geringfügig redaktionell überarbeitet. 

 FG « CoopCreation im IWMC QuantenInstitut

Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation

 info@quanteninstut.de

      


13.5.20

Souveränität des Menschen - Souveränität der Gruppe


Eine der wesentlichen Aufgaben der Cooperativen Intelligenz (CJ) besteht wohl darin, ein altes Missverständnis aufzulösen. Es scheint einen unlösbaren Widerspruch zu geben, in Bezug auf „Souveränität“. Es gibt die Annahme, dass es eine „Wertigkeit“  zwischen beiden Positionen gibt. Daraus entstand die Annahme, dass Gemeinschaftshandeln nur möglich sei, wenn der einzelne Mensch seine individuelle Souveränität zugunsten „kollektiver Souveränität“ beschränke. Das scheint z.B. die Annahme zu sein bei vielen Genossenschaftsprojekten. Aber ist das wirklich „cooperativ intelligent“?       

Frage:  

Zweifellos ist Kooperation wohl das Thema schlechthin bei einem Umbau unserer Gesellschaft. Aber es gibt bei uns Zweifel, ob damit nicht unlösbare neue Probleme auftauchen, denn Menschen müssen einen Teil ihrer persönlichen Souveränität zugunsten der Gruppe (Unternehmen, Verein, usw.) aufgeben. Denkt man das weiter, dann wird die individuelle Souveränität wohl immer „dünner“, je mehr die Hierarchie wächst. Das erinnert irgendwie an die Probleme, die letztlich alle „kollektivistischen Staatsanschauungen“ hatten. Irgendwann wurde „kollektiv“ definiert (vorgeschrieben), wie sich der Einzelne zu verhalten habe, um dem „Ganzen“ bestmöglich zu dienen. Die Souveränität des Einzelnen wurde dann zur „Farce“. ….
Wir haben uns viele Genossenschaften näher angesehen und mit vielen Mitgliedern persönlich gesprochen. Den meisten Menschen wurde dies Problem erst klar, wenn wir sie direkt darauf ansprachen. Auf unsere Frage, ob sie das wirklich so gewollt hätten oder dies ihnen bewusst sei, zuckten die meisten mit den Schultern und stellten irgendwie resigniert fest: „Das ist halt so, was sollen wir machen ….“
Wir haben gedacht, irgendwie dazu Antworten von „Genossenschaftsverbänden“ oder speziellen „genossenschaftlichen Forschungseinrichtungen“ zu bekommen. – Fehlanzeige -! Man sprach von „Sachzwängen“ und „bewährten Traditionen“. Für uns waren die Antworten einfach nur „banal“. Aber genau in diese Richtung fragen Menschen, die sich wirklich tiefgehend mit neuen Ideen beschäftigen. „Unintelligente Kooperationen“ – nein danke! Das ist so etwa wie „Elektrosmog“ zu ignorieren, weil unsere Augen unfähig sind, Energieverbindungen zu sehen, die unser gesamtes Haus auch dann durchziehen, wenn die Geräte (Handy, usw.) nicht „auf Sendung“ sind …
Und die ganz provokante Frage: Lässt sich dieses Problem überhaupt in Kooperationen – vor allem Genossenschaften – lösen?    


Fragestellung: Arbeitsgruppe Studenten mit dem Interesse am Aufbau einer „Neuen Gesellschaft“


Antwort (Kurzform):

Danke, für diese wichtige Frage. Ihr sprecht in der Tat einen grundlegenden „Knackpunkt“ an, der aber gern „ausgeklammert“ wird. Wenn wir jedoch davon ausgehen wollen, dass Kooperation „intelligent“ und „menschenkonform“ sein soll, der „Konkurrenz“ in allen Belangen überlegen, dann müssen wir uns genau solchen Fragen stellen.

 Leider sind auch nach über 200 Jahren Erfahrung im Umgang mit Genossenschaften dazu keine befriedigenden Lösungen erkennbar. Schaut man sich das an, was man als „Wesentlich Handlungsgrundlage“ z.B. für eine Genossenschaft oder einen Verein definiert (Satzung), dann ist eure Frage nur allzu verständlich. Dort steht nichts über „Wesen“ oder „Selbstverständnis“ zum Menschen drin, aber jede Menge dazu, wie man meint, dass man eine „Struktur“ (theoretisch) zum Funktionieren bringen könnte. Dort ist unzweifelhaft zu erkennen, dass „individuelle Souveränität“ zugunsten der „kollektiven Souveränität“ eher als nachrangig, gar irgendwie „störend“ empfunden wird.

Wer sich mit „Mustersatzungen“ begnügt, wird das Ergebnis von „Mustersatzungen“ auch akzeptieren müssen. Das ist Fakt und damit könnten wir unsere Antwort eigentlich auch beenden.

Überrascht euch eine solche Antwort wirklich?

Aber genau das wäre das Ergebnis von „oberflächlicher“ Selbstverantwortung, wie sie heute gern – meist unbewusst - „verkauft“ wird. Und wenn sich damit die Teilnehmer zufriedengeben, haben sie nur die Möglichkeit „nein danke“ zu sagen und die Kooperation wieder zu verlassen oder sich mit dem Ergebnis „missgestimmt“ zu arrangieren.

Um solche Situationen zu vermeiden, sprechen wir gern von einer „Gründung“ VOR der „Gründung“. Und es wäre gut, die „formale“ Gründung wirklich erst dann zu vollziehen, wenn Klarheit zwischen den Teilnehmern besteht, ob und wie das Spannungsfeld „kollektive Souveränität“ versus „individuelle Souveränität“ (intelligent und zufriedenstellend) geklärt ist. …

Um genau dieses Spannungsverhältnis intensiv zu besprechen und zu aufzulösen, sollte ein „Souveränitäts-Kodex“ erstellt und wirksam werden. Dieser - und nicht die Satzung – sind Grundlage, wonach sich alle weiteren Entscheidungen ausrichten sollten.  

Es gibt eine Menge von Gestaltungsgrundlagen für die Funktion der Struktur (Geschäftsordnungen). Aber für die Gestaltung der zwischenmenschlichen Situationen gibt es bisher wenig oder nichts.

Man hat irgendwie den Eindruck als würde unterstellt, dass Menschen sich Strukturen anzupassen hätten. Umgekehrt wäre es wohl richtig. …

Und um euch herauszufordern, würden wir das derzeitige Verständnis von und in Genossenschaften durchaus mit dem vergleichen, was man als „Pflegezustand“ bezeichnen könnte. Schaut euch „Pflegeheime“ an und ihr ahnt, was wir meinen. Dort haben die (meisten) Menschen es zugelassen, dass sie sich einer (vorgeblichen) Betreuung „unterwerfen“, die ihnen sagt, was und wie zu ihren (angeblich) Besten zu geschehen habe. Sie haben damit allerdings ihre eigene Souveränität weitgehend aufgegeben. …

Wir sehen einen wichtigen Teil für stimmige „Kooperations-Projekte“ darin, dass sich die Teilnehmer ihrer eigenen Souveränität  umfassend bewusst werden und diese auch konsequent einfordern, verteidigen und leben.

Für uns heißt das:

·         Die Sicherung der „individuellen Souveränität“ hat Vorrang vor jeder Form von „kollektiver Souveränität“.

Uns ist bewusst, welchen Widerstand das bei den Anhängern der sogenannten „Kollektiven Vorranglösung“ auslösen wird.

Wird aber genau dieser (scheinbare) Widerspruch nicht hinreichend beachtet oder vorab geklärt, werden wir zwar mehr „Kooperationen“ bekommen (was auch durchaus vorteilhaft wäre) aber eben keine mit „Cooperative Intelligenz“.

Damit wären wir auch beim „Kern“ des Themas. Es ist dringend erforderlich, eine offene Debatte zu diesem Thema zu führen.

Es geht letztlich darum, sich zu entscheiden, ob die Organisation den Menschen nützt oder die Menschen der Organisation.

Wir möchten euch in diesem Zusammenhang anregen, dazu auch tiefergreifende Fragestellungen einzubeziehen, wie z.B.:

·         Was genauer heißt „Mensch-Sein“?
·         Was ist Sinn und Zweck des Lebens?
·         Was genau sind meine Vorstellungen für eine Gesellschaft des Miteinanders?
·         Als wen sehe ich den/die anderen Menschen?
·         Ist der Mensch eher „Opfer“ oder eher „Gestalter“ seines Lebens?
·         Welche Bedeutung hat der „Freie Wille“?
·         Verfügt der Mensch über die Fähigkeit, sein Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten?
·         Gibt es „universelle Spielregeln“ zur Lebensgestaltung?
·         Was heißt „quantenhaft“ Denken?
  
Diese Liste ließe sich beliebig verlängern. Solche Fragen – bisher selten in Kooperationen gestellt oder diskutiert - scheinen uns wichtige Grundlagen zu sein, um zumindest erste Schritt in Richtung der Klärung eines „Souveränitäts-Miss-Verständnisses“ zu bewirken.

Seid ihr bereit, euch solchen Fragen zu stellen?

Nur wenn ihr dazu offen und bereit seid, macht es Sinn, sich der Klärung eueres Anliegens mit hinreichender Tiefe zu widmen zu können.

Sonst bleiben wir bei dem, was wir gemeinhin als „kooperative Fiktionen“ bezeichnen, die gern dazu dienen „philosophische Arbeitskreise“ auszufüllen, die jedoch scheuen sich dem „Risiko“ einer organisatorischen Umsetzung auszusetzen. …

Aber genau darum geht es letztlich:

·         Die neuen Bilder eines kooperativen Wandels werden nur entstehen, wenn Menschen zum (sinnvollen) Handeln übergehen.

Was also ist genauer eure Zielsetzung?

·         Wollte ihr selbst „Cooperative Intelligenz“ in einer Struktur ausprobieren und realisieren?
·         Wollt ihr anderen Menschen lediglich die Ergebnisse eurer wissenschaftlichen Befassung mit dem Thema „Cooperative Intelligenz“ zugänglich machen“?
·         Wollt ihr lediglich etwas zur eigenen „Freizeitgestaltung“ auf höherem Niveau entwickeln.

Damit wir uns nicht missverstehen:

·         Nichts von allem ist „besser“ oder „richtiger“. Alles ist sinnvoll, denn zumindest werden solche Gedanken das „kollektive Bewusstseinsfeld“ bereichern.

Es sollte deutlich geworden sein, wo unsere Interessen (derzeit) vorrangig liegen:

·         Wir wollen Menschen unterstützen, die bereit sind, sich tätig auf den Weg zu begeben.  
·         Wir wollen dazu beitragen, die neuen Bilder einer „cooperativ intelligenten“ Gesellschaft - vorbildhaft funktionierend – in Aktion zu bringen.

Wir freuen uns auf eure Antwort und hoffen natürlich, dass zahlreiche eurer Arbeitsgruppen die Herausforderung (praktisch) annehmen, sich dem Prozess der praktischen Umsetzung nicht zu entziehen.

Gern setzen wir das MailCoaching fort, denn eure Fragen lassen spannende Diskurse erwarten, zu einem Thema, das wir als sehr bedeutsam im Rahmen eines „kooperativen Wandels“ einstufen.
Vielleicht ist diese Fragestellung sogar so etwas wie eine „Bewusstseins-Schleuße“, die darüber entscheidet, wie schnell und intensiv sich kooperativer Wandel in der Praxis vollzieht. 

Herzlich willkommen in der Gruppe der Gestalter einer neuen Zeit, in der Cooperative Intelligenz die Grundlage für Menschen sein wird, die ihr Handeln an einem verständnisvollen Miteinander orientieren. …     
      
CoopSpirit
Die Cooperative Intelligenz (CI)
in Aktion





Redaktion: AG „CoopSpirit“ im IWMC QuantenInstitut
- Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik -
Hinweis: Wir behalten uns vor – ausschließlich im Interesse eines besseren Verständnis – Fragen ggf. redaktionell leicht zu überarbeiten, ohne den Inhalt zu verändern.



25.4.20

Wie können „Kooperation“ den „Freien Willen“ jedes Menschen hinreichend berücksichtigen?


Derzeit geht man davon aus, dass Menschen in Kooperationen sich an enge „Spielregeln“ zu halten haben. Schließlich habe man „Satzungen“ oder sonstige „Ordnungen“ gemeinsam vereinbart oder sich ihnen „unterworfen“. Zunehmend erkennen jedoch Menschen, dass das ihre – jederzeitige – Souveränität tangiert.
Genossenschaften werden wohl – durchaus recht zeitnah – sich mit dem Thema „Struktur vs. Souveränität“ auseinanderzusetzen haben. Wir sollten rechtzeitig über mögliche Lösungen reden …

CoopCreation – Bewusst cooperativ Denken und Handeln

Frage:

Wir sind gerade im Vorstadium zur Gründung einer (oder mehrere) Genossenschaften. In zahlreichen Diskussionen haben wir uns mit der Frage beschäftigt was passiert, wenn sich Interessen von Mitgliedern verändern? In unserer Satzung stehen „Kündigungsfristen“ von mehreren Monaten. In unseren „Kooperationsvereinbarungen“ (vormals „Arbeitsverträge“) stehen „Aufhebungsfristen“ von wenigen Tagen.
Diskutiert wird dies bei uns unter dem Tenor „Souveränität“. …
Habt ihr dazu einige Tipps?  

FragestellerIn: Initiative zur Gründung einer Genossenschaft (Studenten)

Antwort

Das ist in der Tat eine interessante Frage. Wir könnten es uns einfach machen und euch mit dem Thema „Haftkapital“ und anderen rechtlichen Hinweisen „langweilen“. Dann würden wir uns auf der Ebene Coop.2.0 befinden, die „formalisierte Kooperation“. Das sind z.B. Genossenschaften oder Vereine, wie wir sie derzeit kennen und nutzen. Wir gehen davon aus, dass ihr diese Ebene kennt und bereit seid, darüber hinauszugehen.
Erst auf der Ebene Coop.3.0 beginnen wir  Antworten zu finden, nach denen vor allem inzwischen verstärkt junge Menschen suchen. …
Vereinfacht gesagt:
Für sie sind die „formalen“ Strukturen nicht die Grundlage für ihr Handeln, sondern eher eine nutzvolle Fassade, um dieses Handeln zu verstetigen. …

Wir sprechen deshalb – sozusagen - von einer „Gründung“ vor der (formalen) Gründung“. Derzeit erleben wir es meist umgekehrt. Man baut die Fassade und hofft, dass sich die Menschen dem schon irgendwie „anpassen“ werden. …

Zunächst geht es, wie ihr richtig sagt, stets um die Menschen. Also lasst uns ein Beispiel konstruieren:

·        Angenommen, diese Gruppe besteht aus 10 Menschen, die meinen, eine Dienstleistung X (z.B. Coaching für Coop-Gründer) als unternehmerische Leistung anbieten zu wollen, um aus diesen Einnahmen für jeden Mitwirkenden ein stetiges Einkommen zu erzielen.

Entlang der Spur bisheriger Unternehmensberatungen, würde man jetzt dazu übergehen, einen Businessplan zu schreiben, eine Ertragsplanung, Finanzplanung, etc. erstellen, um zu sehen, ob sich das Gedachte auch realisieren lässt. ….

Wir  würden diesbezüglich  z.B. fragen wollen:

·        Auf welche Informationen stützen sich diese Annahmen?
·        Was macht euch sicher, dass diese Annahmen eintreffen?
·        Wie synchron sind die Mitwirkenden bezüglich der Realisierung?
·        Was geschieht, wenn sich die Annahmen nicht realisieren lassen?

Wir finden solche Fragen durchaus für berechtigt, aber dennoch erst nachrangig zu einer Frage, die wir eigentlich gern als Grundlage für jede „Coop-Planung“ sehen:

·        Als wer definiert sich jede/r / jede Mitwirkende, der/die sich an diesem Coop beteiligen will?

Wahrscheinlich habt ihr mit einer solchen Frage nicht gerechnet. Als „wer“ sollen wir schon teilnehmen, werdet ihr sagen. Natürlich als Mensch, um es einfach auszudrücken. …
Wir würden gern weiterfragen wollen:
Und welches „Bild“ hat jeder einzelne von euch von dem:

·        Wer genauer ist der Mensch, der sich – wie angenommen - verhält, und warum tut er das?.

Die Antwort könnte z.B. lauten:

·        Menschen verhalten sich alle unterschiedlich, haben unterschiedliche Interessen, unterschiedliche Meinungen zu x oder y, reagieren unterschiedlich auf Probleme, etc.

Kurzum: Wir sind halt alle irgendwie „anders“.

Lasst uns weiterfragen:

A.   Erwartet ihr, dass mit der Gründung eines gemeinsamen Unternehmens (Genossenschaft), jeder Mitwirkende seine „Unterschiedlichkeit“ aufgeben sollte/müsste (sofern so etwas überhaupt geht)?
B.   Oder ist es gerade diese Unterschiedlichkeit, die ihr benötigt, weil ihr dann – bezogen auf euer Konzept - bei jedem Coaching-Auftrag genau den für jeden – ebenfalls wohl unterschiedlich seienden Kunden den jeweils  „stimmigen“ Coach zur Verfügung stellen könnt?

Ihr seht, es kann durchaus Sinn machen, über ein recht heterogen zusammengesetztes „Team“ zu verfügen. Es wäre ein Irrtum zu fordern, dass in „Coop“ die Individualität – was letztlich den Freien Willen betrifft – sich tendenziell „aufzulösen“ habe. …
Auf einer solchen Idee basierten schon Staats-Systeme, die in der Praxis scheiterten, obgleich sie über eine durchaus plausible „Sozial-Theorie“ verfügten. Sie gingen halt von der (irrigen) Annahme aus, dass Menschen zu „schablonisieren“ – besser: zu „ent-souveränisieren“ seinen.

Damit sind wir an einem wichtigen Punkt angelangt, der in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle spielen wird:

·        Wie kann Coop funktionieren, ohne die vielschichtigen Souveränitäten (Menschen) unnötig einzuschränken?
 
Je nachdem, ob ihr die Sichtweise A. oder B. einnehmt, die Folgen für das Unternehmen könnten andere sein. …

Jetzt wäre „Zielklarheit“ notwendig.

Wir wollen das Thema – bevor wir zu einem „Lösungsvorschlag“ kommen - gern noch etwas ausweiten, bezugnehmend auf die vorstehenden Punkte A und B.

Bei Punkt A. unterstellt ihr, dass der Mensch sich der Struktur anpassen kann und muss.
Bei Punkt B. akzeptiert ihr, dass jeder Mensch „anders“ ist und diese Andersartigkeit auch beibehalten kann. Also keine „Anpassung“, sondern „Erhalt der Einzigartigkeit“, was letztlich auch Erhalt des „Freien Willens“  oder Beachtung der Souveränität bedeutet. …

Wir wollen es verdeutlichen:

·        Geht ihr von Punkt A. aus, dürfte es relativ leicht sein, von allen Mitgliedern eine „Anpassungs-Akzeptanz“ in Richtung „unternehmerisches Erfordernis“ zu erreichen. Ihr „baut“ dann Satzung, Geschäftsordnungen, etc. und „Arbeits- bzw. Kooperationsverträge“ so auf, wie ihr meint, dass es „richtig“ und „stimmig“ sei, um das Unternehmen zum „Erfolg“ zu führen. Und wenn ihr dann später erkennt, dass irgendwie etwas doch nicht funktioniert, wird halt „nachgebessert“, „nachgebessert“ …

·        Geht ihr von Punkt B. aus, sollten die „Spiel-Regeln“ eher offen bzw. recht abstrakt formuliert sein und genügend Raum enthalten, dass Teilnehmer zeitnah „aussteigen“ und neue Teilnehmer problemlos „einsteigen“ können, weil ihr wisst, wie „souveräne Menschen“ wirklich „funktionieren. …

Bei Punkt A. wird man versuchen, das „Ausstiegs-Szenario“ schwierig zu gestalten, weil man annimmt, dass dies im Interesse des Ganzen erforderlich sei.

Bei Punkt B. habt ihr ein Interesse daran, die Organisation so zu gestalten, dass sie den Menschen in der Genossenschaft entgegenkommen. Ihr stellt das Prinzip „Souveränität“ in den Vordergrund und richtet danach die „Formal-Struktur“ aus. Und dabei integriert ihr  euere Lebenserfahrung, wonach sich Interessen jedes Einzelnen, relativ zeitnah wandeln können.

Wir sagen nicht, dass einer dieser Punkte wichtiger oder richtiger ist. Worauf es uns lediglich ankommt, ist, dass Gründer sich solcher „Denk-Optionen“ bewusst sind.

Wir sind deshalb auch keine „Anhänger“ davon, „Muster-Dokumente“ zu verbreiten, weil diese stets nur „strukturbezogen“ ausgerichtet sein können. …

Wahre Kooperation beginnt deshalb für uns auch erst bei „Coop-3.0“. Dort steht die Entfaltung der „WirKraft-Potenziale“ im Vordergrund. Ist hierzu „Klarheit“ zwischen den potenziell Mitwirkenden erzielt, lassen sich daraus die entsprechenden Dokumente eigentlich recht sinnvoll und zielführend ableiten. …

Oftmals ist es jedoch sinnvoll auch über Coop-3.0 noch hinauszugehen. Bei Coop-4.0 (MatrixCoop) beziehen wir sozusagen „quantenhaftes“ -also „nicht-lineares“ Denken ein. Die erkannte „Quantenverschränkung“ zeigt uns z.B., dass eine Verbindung zwischen allen „Gründern“ besteht (Feld), auch wenn sie sich dessen (noch) nicht bewusst sind. Und diese „Verschränkung“ kann – gut genutzt – werden, um mühsame und oft recht „lineare“  Diskussionen zu vermeiden und Entscheidungen zu „optimieren“ (im Sinne von Klarheit). Wenn wir zu akzeptieren bereit sind, dass unser Verstand – entgegen den Annahmen der „Mainstream-Wissenschaft“ – über keine „Denkfähigkeit“ verfügt, sondern lediglich wie ein Prozessor arbeitet, der Informationen verarbeitet, ahnen wir warum Coop-4.0 wichtig ist:

Wir gehen über das (recht unkooperativ informierende) „kollektive Bewusstseinsfeld“ hinaus und beziehen eher „experimentelle“ (neue)  Ansätze ein.   

Besonders interessant wird es jedoch bei Coop-5.0 (wir nennen es „MasterCoop). Dabei „entkoppeln“ wir uns vollständig vom „Massen-Bewusstsein“. Unsere Informationen erfolgen dann „intuitiv“. Der Verstand wird natürlich nicht „überflüssig“, wechselt jedoch seine Funktion: Er setz das „intuitiv“ erworbene Wissen in praktisches Handeln um. Das „konzeptionelle“ wird sozusagen „vorgelagert und bildet die Entscheidungsgrundlagen.

Ein Coop-5.0 – so unsere Annahmen – wird eigentlich keine oder kaum mehr „formalisierter“ Abreden bedürfen.
Jeder Teilnehmer an einem solchen „Coop-5.0“ verfügt über hinreichend „cooperative Intelligenz“, um – wenn überhaupt – mit einem Minimum an „schriftlichen“ Festlegungen auskommen.

Zu „utopisch“, sagen die einen, fantastisch applaudieren die anderen.

Wir wollen dies abkürzen, und euch zum – eigenständigen - „intuitiven Entscheiden“ herausfordern:
Wir fragen:

·        Kennt jemand eine „Cooperations-Vereinbarung“ der Natur oder den „Cooperations-Kodex“  seines Körpers?

Es sollte uns herausfordern, bereits jetzt erkennen zu wollen, weshalb in Natur und Körpern,  Millionen oder Milliarden von „Teilen“ (Zellen, Organismen, etc.) total genial und gänzlich ohne „Satzungen oder Beschlüsse“ (etc.), sehr intelligent und höchst effektiv – ununterbrochen - Kooperation präsentieren. …

·        Was läuft dort anders und warum?

Diese Frage sollte euch durchaus nicht gleichgültig sein.
Sie sollte uns alle nicht erst „in weiter Ferne“ beschäftigen  oder als „Utopie“ abgetan werden.

„Von den/dem Besten lernen!“, das ist der schnellst und „risikoärmste“ Weg um aus der „Konkurrenz-Falle“ herauszufinden.

Oder ihr seid „risikofreudig“ und probiert mal aus, wie euer Körper reagiert, wenn ihr versucht, „Gegeneinander“ oder „Hierarchie“ auszuprobieren. …

Was jeder Einzeln sich selbst nicht „auferlege“ würde, sollte man eben auch nicht anderen „an-empfehlen“ – oder?

Wir freuen uns – sofern ihr mögt – auf euere nächste Frage.

In der Zwischenzeit könnt ihr vielleicht versuchen, euere „Wissenschaftliche Intelligenz“ (Professoren) mit solchen Fragen etwas mehr – als bisher - herauszufordern …     
Folgenden Fragen könnten (nützlich) provozieren …

·        Wer bin ich wirklich? – Opfer oder Souverän? 
·        Als Wer werde ich (gerade) tätig? Als Opfer oder Souverän?
·        Was ist wirklich „Realität“ - und was erscheint nur so?
·        Was sagen meine derzeitigen Gefühle zu der Situation? (nicht die Emotionen!)
·        Was sind meine eigenen Absichten – welche erscheinen nur als „eigene“?
·        Was bedeutet „Alles ist JETZT“ – Sind  Zeit und Raum nur eine „Idee“?
·        Was bedeutet „Alles ist EINS“? Die Physik spricht von „Quantenverschränkung“.

Fachbereich „CoopCreation“ im „IWC QuantenInstitut“
(Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik)
Hinweis: Wir behalten uns vor, Fragen – ausschließlich – zur besseren Lesbarkeit – redaktionell anzupassen.